VON LUFTSCHÄCHTEN UND LUFTMONSTERN

VON LUFTSCHÄCHTEN UND LUFTMONSTERN

Entstanden ist das Projekt durch das Rauschen der Luftschächte bei einer Installation von Künstlerin Kerstin Ergenzinger. „Damals wurde uns klar, dass die Luftschächte hörbar sind und diese scheinbare Stille wollten wir so den Jugendlichen näherbringen.“ Und so wurde vom HMKV aus, auf der U2_Kulturelle Bildung im Dortmunder U, sowohl visuell als auch auditiv gearbeitet, was das Zeug hält. Sichtbar gemacht wurde der ansonsten unsichtbare Luftstrom durch befestigte Mülltüten, welche dadurch aufgepustet wurden. Mit Bierdeckel als Augen, Lametta als Haare und Alufolie als Mund verziert, wurden diese Monster tatsächlich lebendig.
Und auch an der Lautstärke wurde gearbeitet, während man sonst nur bei völliger Stille das leise Rauschen hört, wurde dieses durch trockene Blätter, black-nett oder Trommelfolie verstärkt.
Erstaunlich war die Eigenständigkeit der Jugendlichen, die an einigen Monstern und Soundvariationen komplett alleine gearbeitet haben. Nur selten wurde die Künstlerin, oder Betreuerin Mirjam Laker vom HMKV zu Hilfe gezogen.
Wenn man dem Endergebnis gelauscht hat oder ihm zugesehen, war wirklich alles dabei. Ob geraschelt, geklingelt, geklappert oder geknistert, den Kids ist es gelungen eine völlig neue Welt zu erschaffen.