KUNST AUS EIS

KUNST AUS EIS

Kunst aus Eis. Zwar passt der Titel super zur Jahreszeit, in der das Projekt stattfand, allerdings steckt viel mehr dahinter. Kreativ werden, mit Materialien arbeiten, mit denen man sonst nicht viel am Hut hat, Werkzeuge benutzen und sogar logisch Denken – das Alles war hier möglich.

Angefangen hat die Jugendgruppe des Big Tipis im Fredenbaumpark im Dortmunder U. Hier wurde den JUgendlichen erstmal gezeigt, was überhaupt eine Skulptur ist, wie verschieden sie aussehen und aus welch unterschiedlichen Werkstoffen diese geformt sein können. Anschließend wurde selbst Hand angelegt. Doch bevor es an das zerbrechliche Eis ging, wurde zu Beginn an Speckstein und Gips geübt.

Mit Feile, Beitel und Hammer wurden dann die kreativen Ideen der Kids umgesetzt, es entstanden Sterne, Gesichter, Buchstaben, Tiere und vieles mehr.

Doch so einfach wie es sich anhört, war es dann aber doch nicht. Das Problem des logischen Denkens machte sich immer mal wieder bemerkbar, denn Skulpturen sind ja dreidimensional. Künstlerin Johanna Niewert wusste allerdings, wie man es anstellt, die eigene Skulptur möglichst real wirken zu lassen.

„Mit Eis zu arbeiten, gestaltet sich noch ein wenig schwieriger, als mit beispielsweise Gips, denn zum Einen sind die Blöcke die wir bearbeiten werden größer als die zum Üben und zum Anderen können sie natürlich schmelzen.“, so die Künstlerin. Die Jugendlichen konnte das allerdings nicht aufhalten. Die Gruppe konnte es gar nicht abwarten, endlich richtig loslegen zu dürfen.