FOOD-FOTOGRAFIE

FOOD-FOTOGRAFIE

Food-Fotografie. Das Fotografieren von Essen – klingt doch eigentlich ganz simpel, ist es aber ganz und gar nicht. Denn Essen schmackhaft aussehen zu lassen, ist gar nicht so einfach wie man denkt. Nicht umsonst gibt es extra Food-Designer die in ihrem Beruf nichts anderes machen, als Essen so herzurichten, dass Kochbuchverlage und Restaurants die daraus entstandenen Fotos in ihren Speisekarten drucken können, ohne dabei die Kundschaft zu verlieren.

Worauf man alles achten muss, haben die teilnehmenden Jugendlichen sehr schnell an den eigenen Bildern erfahren. Da gibt es zum einen das Licht, das nicht zu sehr strahlen darf, da das Essen auf dem Foto ansonsten zu sehr glänzt und fettig aussieht. Es darf aber auch nicht zu dunkel sein, denn wer möchte seinen Tomatensalat gerne im Dunkeln genießen?

Schnell wurde deutlich, dass das reale Essen oft viel leckerer aussieht als das fotografierte. Doch wie man es trotzdem hinbekommt gute Fotos zu schießen, verriet die Fotografin des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Madeleine-Annette Albrecht, die den Kindern und Jugendlichen einige ihrer Tricks zeigte.

Die während der Laufzeit des Projektes im privaten Umfeld aufgenommenen Bilder wurden anschließend im Plenum ausgewertet. Isolde Parussel, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, begleitete das Projekt und merkte schon nach wenigen Treffen, dass die Erfahrung, die die Kinder und Jugendlichen sammelten, die Qualität der Bilder steigern ließ. Auch die Kids fanden Spaß daran immer mehr und immer verschiedenere Aufnahmen zu machen. Die ausgewählten Ergebnisse werden anschließend zwischen dem 02.02.2013 und dem 22.02.2013 sogar im Museum für Kunst und Kulturgeschichte ausgestellt und sind außerdem ab März 2013 auf der Hompage des Deutschen Kochbuchmuseum zu bewundern