MAPPING SCHARNHORST

MAPPING SCHARNHORST

Vier Schulen des Dortmunder Stadtteils Scharnhorst waren an diesem Projekt beteilgt. Insgesamt 120 Schülerinnen und Schüler wurden über vier Monate von den beiden Künstlerinnen Era Freidzon und Almut Rybarsch begleitet. Dabei haben sie sich mit ihrem Wohnort Scharnhorst künstlerisch auseinandergesetzt und ihren Blick erweitert.  Selbstverständlich ganz im Sinne des künstlerischen Mappinggedankens. Denn hierbei geht es weniger darum, den Stadtteil kartografisch aufzuspüren, das können Vermessungstechniker viel besser, sondern vielmehr darum, einen ganz eigenen, persönlichen Blick zu entwickeln. Nach dieser Auseinandersetzung machten sie sich mit Videokamera und Fotoapparat  auf den Weg, um Orte in Scharnhorst bei Tag und sogar bei Dunkelheit aufzuspüren. Andere widerum malten auf riesige Unergründe Schriftzüge oder setzten sich mit der Idee auseinander, wie zum Beispiel ein Kindergarten oder Friedhof aussehen könnte. Sogar der dort vorgefundene Müll wurde künstlerisch verarbeitet. Und ein überdimensionaler Gartenzwerg machte sich auf die Wanderschaft!

All das und vieles mehr ist noch bis zum 24. Februar in der Kulturrucksackausstellung 1,2,3…10…14 im Dortmunder U auf der kulturellen Bildungsetage, der U2_Kulturelle Bildung, zu finden und zu bestaunen.

Beteiligt waren die Gesamtschule Scharnhorst, die Hauptschule, die Albert Einstein Realschule und die Paul Dohrmann Schule. Initiiert undbegelitet wurde das Porjekt von der JUgendkunstschule balou e.V. unter der Leitung von Tanja Moszyk.